1. April 2025

Neue Parkinson-Selbsthilfegruppe ist unter Dach und Fach

Ein Kraftakt sondergleichen, der aber jetzt seinen Abschluss gefunden hat: Die Selbsthilfegruppe „Wuppertal-Parkinson e. V.“ ist beim Amtsgericht angemeldet, der Vorstand ist gewählt, der Antrag auf Gemeinnützigkeit gestellt und genehmigt.

Tanzen kann man auch im Sitzen: Bridget Petzold (r.), ausgebildete Vortänzerin, und ihre Assistentin Karin Brehm – © “ Wuppertal Parkinson e.V.“

Die schon bislang sehr erfolgreiche Arbeit der früher zur in schwere Wasser geratenen Deutschen Parkinson-Vereinigung gehörenden Gruppe kann fortgesetzt werden. Der alte und neue Vorsitzende heißt Uwe Brehm, die zweite Vorsitzende Bettina Steinmetz, der eingetragene Verein verfügt mit Hartmut Philipp über einen Schriftführer, mit Doris Hering über eine Kassenwartin und mit Bärbel Garbe-Hubert über eine Kassenprüferin.

Die Selbsthilfegruppe ist ursprünglich 2024 gegründet worden und verfügt über exakt 93 zahlende Mitglieder. Das Einzugsgebiet umfasst Wuppertal und den Ennepe-Ruhr-Kreis. Erklärtes Ziel ist es, sich mit der Krankheit, die nicht heilbar ist, auseinanderzusetzen, Isolation, Vereinsamung und Vorurteilen entgegenzuwirken, Selbstvertrauen zu vermitteln und Selbstständigkeit zu fördern. Motto: Wir führen trotz der Krankheit ein aktives Leben.

Bei Krankengymnastik und Gedächtnistraining sowie beim anschließenden Kaffee und Kuchen werden in geselliger Runde Erfahrungen ausgetauscht. Ausflüge in die nähere Umgebung (darunter zu Fachkliniken und Reformhäusern), Studienfahrten, Grillfest, Reibekuchenessen und eine Weihnachtsfeier stärken das Gemeinschaftsgefühl.

Die Vereinsmitglieder Im Saal machen beim außergewöhnlichen Tanztee begeistert mit – © “ Wuppertal Parkinson e.V.“

In regelmäßigen Abständen gibt es Informationen, Vorträge und Hilfestellungen zur Alltagsbewältigung, zu Therapiemöglichkeiten und über alle Arten von Hilfsmitteln. Zu den Partnern der Selbsthilfegruppe zählen die Initiative „Die Alltagsbegleiter“, die Praxis für Ergotherapie Wittenstein, die Physiopraxis Keller, Logopädie Thölen sowie die Sanitätshäuser Beuthel und Rahm.

Unbeschadet dessen, dass die aktiven Mitglieder und deren Familienangehörige in der Regel älter sind, pflegt man sich dennoch moderner Kommunikationsmethoden zu bedienen. Sehr beliebt und reichlich genutzt wird die eigene Whatsapp-Gruppe.

Weitere Infos unter:  www.wuppertal-parkinson.de.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert