7. April 2025

Leben in einer beinahe normalen Wohngemeinschaft

Lina deckt den Tisch. Mit buntem Geschirr, Gläsern und knallpinken Servietten. „Das ist meine Lieblingsfarbe“, sagt sie und fragt in Richtung der offenen Küche, wie weit das Essen ist. „Gleich fertig“, antwortet Lukas. Eine alltägliche Szene in einer WG für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf im Wohnkomplex von Pflege Wessel.

Gemeinsam am Tisch: Beim Essen findet immer ein reger Austausch statt – © Pflege Wessel

Ein paar Minuten später sitzen alle gemeinsam beim Abendessen, reichen Brot herum, füllen Wasser und Saft ein. Erzählen, was sie am Tag erlebt haben. Wie es auf der Arbeit war. Wen sie getroffen haben und was sie am kommenden Wochenende unternehmen wollen. Gemeinsam oder jeder für sich. Eine normale Wohngemeinschaft eben.

Vielleicht nicht ganz. Denn die jungen Erwachsenen in der WG sind besonders: Sie alle sind schwer- oder schwerstbehindert. Und werden rund um die Uhr betreut. Damit sie am normalen Leben teilhaben und ihren Alltag aus Arbeit und Freizeit so selbst bestimmt wie möglich gestalten können. Am 7. Mai startet Pflege Wessel eine regelmäßige Infoveranstaltungen rund um Selbstbestimmtes Wohnen für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf.

Regelmäßige Informations-Veranstaltung startet

Das Unternehmen Pflege Wessel gehört mit seiner Assistenzleistung in Selbstbestimmten Wohngemeinschaften zu den Marktführern in Nordrhein-Westfalen. Wegen des Alleinstellungsmerkmals: „Wir bieten Pflege und Assistenz aus einer Hand“, sagt Inhaber Michael Wessel. Falls WG-Bewohner pflegebedürftig sind, erbringt das Team alle Leistungen. Die Suche nach einem zusätzlichen ambulanten Pflegedienst bleibt also erspart.

In Wuppertal, Haan, Wermelskirchen, Remscheid und Dülmen betreut Pflege Wessel bereits Wohngemeinschaften, die in erster Linie von Elterninitiativen, aber auch gemeinnützigen Vereinen gegründet worden sind. „Viele Eltern suchen nach Betreuungs- oder Wohnmöglichkeiten für ihre Kinder und kennen sich untereinander gar nicht“, sagt Tim Harguth, kaufmännischer Leiter Selbstbestimmtes Wohnen bei Pflege Wessel. „Das wollen wir ändern.“ Und zwar mit regelmäßigen Treffen: zum Kennenlernen, Netzwerken und zur Projektplanung. Um ausführlich darüber zu informieren, welche Vorteile eine Wohngemeinschaft hat.

Pfleger und betreute Bewohner haben ein vertrauensvolles Verhältnis – © Pflege Wessel

„Für alle, die lieber allein und nicht in einer Wohngemeinschaft leben wollen, bieten wir eine individuelle 24-Stunden-Assistenz an“, sagt Tim Harguth und fügt hinzu: „Wir verfügen über einen sehr hohen Stellenschlüssel in unseren Teams und bieten nicht nur Versorgungssicherheit, sondern auch eine komplette Freizeitgestaltung.“

„Damit bewegen wir uns seit Jahren weit oberhalb des Standards“, sagt Wessel und freut sich auf den Austausch mit allen, die an Unterstützungsleistungen und Teilhabe interessiert sind. „Unsere Infoveranstaltungen werden eine Plattform für viele neue Ideen. Vor allem, damit sich Elterninitiativen für neue Projekte gründen können.“

Die öffentliche Informationsveranstaltung findet statt am 7. Mai um 18 Uhr in der Kunsthalle Wessel, Oberdörnen 90, 42283 Wuppertal.

Um Anmeldung wird gebeten bei: Tim Harguth, Telefon 0177 87 655 86 oder per E-Mail: tim.harguth@intravitam-wessel.de

Link zur Webseite von Pflege Wessel:

www.pflege-wessel.de

 

 

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